Publizierungsdatum: 
25.11.2014

 

Erfolgreiche Fachtagung zum Thema "Inklusion und Sport"

Mit dem „Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderung“ (UN-Behindertenrechtskonvention) sind die öffentlichen Institutionen und Organisationen zur Inklusion verpflichtet. Sport ist ein wichtiger Bereich auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft. Durch die Konvention ist der Sport vor zahlreiche Herausforderungen mit starken Auswirkungen auf das Selbstverständnis und das Angebotsprofil von Sportvereinen und Sportverbänden gestellt. Ein Umdenken ist gefordert, es sind strukturelle Voraussetzungen zu schaffen.

Die Sportminister der Länder haben in ihrer Sitzung im September des vergangenen Jahres die Aktivitäten des organisierten Sports zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ausdrücklich begrüßt. Über diese Aktivitäten hinaus sehen die Sportminister Handlungsbedarf in ihrem Verantwortungsbereich. Sie haben deshalb Auftrag gegeben, eine sportbetonte „Inklusions-Fachtagung“ durchzuführen.

Die Fragen wurden im Rahmen der Fachtagung „Inklusion ist keine Illusion?“ am 22. September 2014 diskutiert . Der Diskurs aus Wissenschaft und Praxis stand dabei im Vordergrund. Die Herausforderungen, die der Bereich Inklusion und Sport stellt, wurden benannt und zukunftsfähige Bewältigungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Die Teilhabe von Menschen mit Behinderung vor allem im und durch den Sport ist nicht nur eine Illusion sondern bereits gelebte Wirklichkeit. Dennoch ist es notwendig, die Entwicklung weiter anzustoßen und Akzente zu setzen sowie öffentliches Interesse zu wecken.

Zur Fachtagung hatte der Hessische Minister des Innern und für Sport und derzeitige Vorsitzende der Sportministerkonferenz der Länder, Peter Beuth, eingeladen. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der KfW Stiftung.

https://innen.hessen.de/sport/fachtagung-inklusion-ist-keine-illusion