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SMK zeichnet spitzensportfreundliche Betriebe 2019 aus

SMK-Vorsitzende Stahmann: BMW Group, Fraport AG und Bildungszentrum Energie GmbH in Halle/Saale bieten hervorragende Bedingungen, um Leistungssport und berufliche Entwicklung miteinander zu verbinden

Die BMW Group, die Fraport AG und das Bildungszentrum Energie GmbH sind auf der 43. Sportministerkonferenz (SMK) in Bremerhaven als „spitzensportfreundliche Betriebe 2019“ ausgezeichnet worden. Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), übergab die Auszeichnungen an die Unternehmen am Donnerstag gemeinsam mit der Vorsitzenden der Sportministerkonferenz Anja Stahmann, Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport in Bremen, sowie einer Vertreterin des schleswig-holsteinischen Innenministers Hans-Joachim Grote.
DOSB, SMK und der Deutsche Industrie- und Handelstag (DIHK) hatten den Wettbewerb 2015 initiiert, um ein Zeichen für eine bessere Verzahnung von Leistungssport, Berufsausbildung und Beruf zu setzen. Als Maßstab einer erfolgreichen dualen Karriere gilt, nach möglichst optimalen Erfolgen im Sport einen potenzialgerechten Berufsweg am Ende der Sportkarriere einschlagen zu können.
Eine Berufsausbildung mit der Spitzensportkarriere zu koordinieren, ist eine besondere Herausforderung. Um sie zu meistern, sind Partnerschaften mit Unternehmen gefragt, die sehr individuelle Lösungen ermöglichen.
„Die Auszeichnung ist ein öffentlicher Dank des Sportsystems an spitzensportfreundliche Unternehmen, die den wichtigen Bereich der Dualen Karriere vorbildlich unterstützen. Sie bieten Athletinnen und Athleten hervorragende Bedingungen, um Leistungssport und berufliche Entwicklung miteinander zu verbinden“, sagte die amtierende SMK-Vorsitzende Anja Stahmann, Bremens Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport.
In seiner Ansprache lobte DOSB-Präsident Alfons Hörmann die enge Partnerschaft zwischen Unternehmen und Sport. „Die Preisträger sind Vorbilder für einen wesentlichen Beitrag unserer Gesellschaft zum Sport und für ein Bekenntnis zur Spitzenleistung. Die soziale Absicherung durch eine spitzensportkompatible Ausbildung oder Anstellung ist für Athletinnen und Athleten heute fast genauso wichtig wie optimale Trainingsbedingungen“, sagte Hörmann. „Ich bin der festen Überzeugung, dass wir künftig herausragende Talente nur noch mit der Aussicht auf eine erfolgreiche Duale Karriere für den Spitzensport gewinnen können, deshalb spielt das Thema auch in der aktuellen Reform der Spitzensportförderung eine wichtige Rolle.“
Maßgeblich bei der Auswahl der Preisträger war die Frage, ob die Projekte langfristig sowie auch für Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Bundesländern zugänglich angelegt sind und eine zeitliche Streckung der Ausbildung ermöglicht wird. Weitere Kriterien waren der regelmäßige Austausch mit den zuständigen Olympiastützpunkten sowie entsprechende Vereinbarungen zu notwendigen Freistellungen für Training und Wettkämpfe. Bei den Unternehmen handelt es sich um herausragende Partner der Olympiastützpunkte und der dort in der Athletenbetreuung tätigen hauptberuflichen Laufbahnberaterinnen und -berater.

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