Aktuelles
Sa, 01.10.2011 - Sportreferenten der Länder tagten in Bad Blankenburg
In den Jahren 2011 und 2012 ist Thüringen das Vorsitzland der Sportministerkonferenz (SMK) der Länder. In der SMK stimmen die Länder Ihre gemeinsame Sportpolitik ab und koordinieren ihre Aufgaben im Bereich des Sports. Die einmal im Jahr stattfindende SMK findet am 03. und 04. November 2011 in Weimar statt. Zur Vorbereitung dieser Konferenz trafen sich auf Arbeitsebene am 29. und 30. September 2011 die Sportreferenten der Länder in der Landessportschule Bad Blankenburg zur Sportreferentenkonferenz (SRK). Sie nutzten die optimalen Tagungsmöglichkeiten um entsprechende Beschlussvorlagen auszuarbeiten, die dann durch die Sportminister beschlossen werden sollen. Die wichtigsten Themen dabei waren beispielsweise die Bekämpfung von Doping im Sport, die Prävention von Sexualisierter Gewalt, die Förderung von Engagement und Freiwilligentätigkeit oder auch übergreifende Themenkomplexe wie Leistungssport, Sportstätten, Sport und Europa und Dopingforschung. Als ständige Gäste in der SMK bzw. der SRK fungieren seitens des LSB Thüringen der Präsident Peter Gösel sowie der Hauptgeschäftsführer Rolf Beilschmidt. Neben den Sportministerinnen und -ministern bzw. Sportsenatoren der Länder, werden zur diesjährigen SMK auch der Bundesinnenminister, Herr Dr. Hans-Peter Friedrich, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Herr Dr. Thomas Bach sowie die Vorsitzende des Organisationskomitees zur FIFA-Frauen-Fußball Weltmeisterschaft in diesem Jahr in Deutschland, Frau Steffi Jones erwartet.Am Abend des ersten Sitzungstages fand auf Einladung des Landessportbundes Thüringen ein Rundgang durch die Landesssportschule statt. Im Anschluss daran wurde bei einem gemeinsamen Abendessen auf Schloss Heidecksburg in Rudolstadt über die gemeinsamen Themen der Sportpolitik geredet. Der Präsident des LSB Thüringen, Peter Gösel, begrüßte dazu die Sportreferenten persönlich in Rudolstadt. Insbesondere das unter dem Thüringer Vorsitz als Schwerpunkt bearbeitete Thema "Engagement und Freiwilligenarbeit" im Sport ist auch eine zentraler Aufgabenschwerpunkt des LSB Thüringen, der sich diesem Themenfeld in den kommenden Jahren weiter verstärkt zuwenden will.
Di, 06.09.2011 - Besuch in Brüssel: Sport soll Bestandteil von Förderprogrammen der EU werden
Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD), hat als Vorsitzende der Sportministerkonferenz (SMK) in Brüssel angeregt, den Sport als Förderziel in bereits bestehende EU-Förderprogramme, insbesondere in die EU-Struktur- und Sozialfonds (EFRE und ESF), aufzunehmen."Mit europäischen Fördermitteln könnten dann Aufgaben und Projekte, die derzeit die Finanzkraft von Bund und Ländern übersteigen, unterstützt werden. Zur Sportministerkonferenz, die am 3. und 4. November 2011 in Weimar stattfinden wird, wollen die Sportminister der Länder bereits einen entsprechenden Beschluss fassen. Meine Gespräche in Brüssel dienten der Vorbereitung dieses Beschlusses. Mit der Aufnahme in die genannten Förderprogramme könnte der Sport eine stärkere Würdigung erfahren", sagte Heike Taubert.
Die Thüringer Sportministerin hatte am Rande der auswärtigen Kabinettssitzung in Brüssel das EOC EU Büro besucht und mit dessen Leiter Folker Hellmund gesprochen. Das EOC EU Büro vertritt die Interessen aller 49 Nationalen Olympischen Komitees Europas gegenüber den Europäischen Institutionen. Heike Taubert führte außerdem ein Gespräch mit Michal Krejza, dem Leiter des Referats Sport bei der Europäischen Kommission, Generaldirektion Bildung und Kultur. Themen der Gespräche waren die gesundheitlichen Aspekte des Sports hinsichtlich der Verantwortung der Länder für den Breitensport in Deutschland sowie bestehende bzw. angestrebte Aktivitäten der EU.
Hintergrund:
Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD), leitet bis Ende 2012 die Sportministerkonferenz (SMK). Diese trägt zur gemeinsamen Meinungs- und Willensbildung der Sportminister der deutschen Bundesländer bei. Die SMK begleitet Angelegenheiten des Sports auf nationaler und internationaler Ebene.
Mi, 06.07.2011 - Thüringer Sportministerin zur Vergabe der Olympischen Winterspiele 2018 an Südkorea
Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD), hat als Vorsitzende der Sportministerkonferenz die deutliche Absage des Internationalen Olympischen Komitees an die deutsche Olympia-Bewerbung bedauert.Heike Taubert sagte in Durban/Südafrika nach der Abstimmung: "Leider hat alles Daumendrücken nicht geholfen. Ich habe eine wunderbare deutsche Präsentation voller Emotionen und Impressionen erlebt und bis zum Schluss gehofft. Dass der Abstand zwischen München und Pyeongchang so groß ist, ist enttäuschend. Ich vermute, das IOC hat bei seiner Entscheidung nicht alle Kriterien so abgewogen, wie man sich das vorstellt. Jetzt müssen wir erst einmal die Niederlage verkraften, dann wird sich sicher auch die Sportministerkonferenz noch einmal mit dem Thema befassen. Ich habe hier vor Ort ein großartiges deutsches Bewerbungsteam erlebt. Deshalb ist die Entscheidung besonders schmerzlich. Wenn ich die weinende Kati Witt sehe, die einen guten Job gemacht hat, könnte ich mitweinen."
Do, 23.06.2011 - Vorsitzende der Sportministerkonferenz besucht das Jugendevent der Deutschen Sportjugend in Burghausen
Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD), hat als Vorsitzende der Sportministerkonferenz (SMK) dem Jugendevent der Deutschen Sportjugend einen Besuch abgestattet, welches mit ca. 3000 Teilnehmern und ca. 25.000 Gästen vom 23. bis 26. Juni 2011 in Burghausen in Bayern stattfand. Während der vier Veranstaltungstage präsentierten sich die Jugendverbände des Sports mit zahlreichen Angeboten der Jugendarbeit. Schirmherr der Veranstaltung war Bundespräsident Christian Wulff. Ingo Weiss, der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, freute sich sehr über den Besuch der Vorsitzenden der SMK, Frau Ministerin Heike Taubert. Insbesondere der Themenbezug zum durch das aktuelle Vorsitzland Thüringen bearbeiteten Schwerpunktthema "Jugendarbeit im Sport" konnte bei Gesprächen mit den Vertretern der Jugendverbände hergestellt werden. "Die Bandbreite der Angebote ist enorm groß und die Qualität der vorgestellten Methoden und Konzepte einzigartig", äußerte Heike Taubert am Ende Ihres Rundgangs über die Eventmeile des Jugendevents, auf der sich mehr als 40 Mitgliedsorganisationen der Deutschen Sportjugend präsentierten.Mi, 06.04.2011 - Auftaktveranstaltung: Vorsitzende der Sportministerkonferenz präsentiert in Berlin Schwerpunkte ihrer Amtszeit
Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD), und Vorsitzende der Sportministerkonferenz (SMK) hat in Berlin die Arbeitsschwerpunkte ihrer Amtszeit präsentiert. Während der Auftaktveranstaltung in der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund sagte SportministerinHeike Taubert am Abend:
„Als Vorsitzende der SMK werde ich mich besonders dem Kampf gegen Rechts widmen. Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben im Sport nichts zu suchen. Wir brauchen deshalb ein übergreifendes Zusammenwirken auf allen Ebenen, um vorhandene rechtsextremistische Einstellungen im Sport zurückzudrängen. Thüringen hat dabei in den vergangenen Jahren vielfältige Erfahrungen gesammelt, etwa mit der Einrichtung einer Beratungs- und Koordinierungsstelle für Gewaltprävention und gegen Extremismus im Sport beim Landessportbund Thüringen. Diese Erfahrungen werde ich in den sportpolitischen Dialog mit Ländern und Bund einbringen.“
Ein weiterer Schwerpunkt ist laut Thüringer Sportministerin das ehrenamtliche Engagement im Sport: „Über 2,7 Millionen Menschen in Deutschland leisten über 500 Millionen freiwillige Arbeitsstunden im organisierten Sport. Dafür haben die ehrenamtlich Engagierten nicht nur Dank, sondern auch Unterstützung verdient. Im ‚Europäischen Jahr der Freiwilligentätigkeit’ stehen deshalb Innovationen und Potenziale des bürgerschaftlichen Engagements im Sport ganz oben auf der Tagesordnung. Freiwilligentätigkeit gewinnt mehr und mehr an Bedeutung in unserer sich ständig weiter ausdifferenzierenden und individualisierenden Gesellschaft. Als Vorsitzende der SMK will ich mithelfen, die vorhandenen Konzepte zum Engagement im Sport zukunftsfähig zu machen“, sagte Heike Taubert.
Ein dritter Schwerpunkt ist für Heike Taubert das Thema Jugendarbeit im Sport. „Hier gibt es gute Beispiele bei der Entwicklung der Jugendarbeit im Sport durch die Thüringer Sportjugend. Die Erfahrungen in den Städten und Gemeinden zeigen, dass die Anforderungen an Jugendarbeit generell und speziell an Jugendarbeit im Sport immer umfangreicher und vielfältiger werden.
Die Anerkennung der Leistungen der Sportjugendorganisationen als freie Träger im Verbund mit den öffentlichen Jugendhilfeträgern sowie die Entwicklung der Methoden und Konzepte der Jugendarbeit im Sport stehen im Focus unserer Vorsitzzeit.“
Während der Auftaktveranstaltung der Thüringer Vorsitzzeit bekräftigte Heike Taubert als amtierende Vorsitzende das „JA“ der SMK zur Bewerbung Münchens um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018. Die SMK unterstützt auch die FIFA Frauen-Fußball Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland. Um diese Themen ging es auch während einer Podiumsdiskussion anlässlich der Auftaktveranstaltung. Neben der Thüringer Sportministerin Heike Taubert äußerten sich die ehemalige Nationalspielerin und Botschafterin der FIFA Frauen-WM 2011 Britta Carlson, die ehemalige Nationalspielerin Nia Künzer, der ehemalige Bobpilot und Botschafter der Olympiabewerbung München 2018 André Lange und Friedhelm Julius Beucher, der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes und des Deutschen Paralympischen Komitees.
Di, 18.01.2011 - Foul von Rechtsaußen - Sport und Politik Verein(t) für Toleranz, Respekt und Menschenwürde
Unter dem Motto "Foul von Rechtsaußen - Sport und Politik verein(t) für Toleranz, Respekt und Menschenwürde" haben sich am 18. Januar 2011 in Berlin Spitzen aus Sport und Politik getroffen. "Entschiedenes und gemeinsames Handeln sind die wichtigsten Voraussetzungen für den Erhalt der freiheitlichen Werte unserer Gesellschaft", sagte die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert (SPD) in ihrer Rede an die zahlreichen Gäste. Heike Taubert vertrat in ihrer neuen Funktion als Vorsitzende der Sportministerkonferenz (SMK) die deutschen Bundesländer. Sie dankte dem Bund für dessen Förderprogramme, die helfen würden, ein vernetztes Agieren vor Ort zu ermöglichen.Die Grundlage für die Diskussionen und Arbeitsforen der Veranstaltung bildeten Handlungsempfehlungen, die von Sport und Politik in einem gemeinsamen Konzept erarbeitet worden waren. Deshalb verstand sich der sportpolitische Gipfel in Berlin auch als Auftakt zur Umsetzung dieses Handlungskonzeptes, das in erster Linie auf den Sport zugeschnittene Informations- und Beratungsangebote enthält und eine enge Vernetzung der Akteure aus Sport und Politik fordert. Den Schulterschluss gegen jedes "Foul von Rechtsaußen" vollzogen auf einer Podiumsdiskussion die Vorsitzende der Sportministerkonferenz, Heike Taubert, Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière, Bundesjugendministerin Dr. Kristina Schröder und seitens des Sports der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Dr. Thomas Bach, sowie der Präsident des Deutschen Fußballbundes, Dr. Theo Zwanziger. Sie sagten jeder Erscheinungsform des Rechtextremismus im Sport den Kampf an.
Sa, 01.01.2011 - Herzlich Willkommen auf der Internetseite der Sportministerkonferenz
Die Geschäftsstelle der Sportministerkonferenz (SMK) begrüßt Sie recht herzlich auf den Internetseiten der SMK.Diese Website besteht aus zwei verschiedenen Bereichen. Im öffentlichen Bereich finden Sie neben Unterlagen und Informationen zu aktuell in der sportpolitischen Diskussion stehenden Themen auch die Beschlüsse der SMKen seit 1977.
Ein interner Bereich für die Sportministerinnen und Sportminister der Länder sowie deren Referentinnen und Referenten dient dem Informationsaustausch zwischen den Konferenzen. Neben den allgemeinen Unterlagen zu den jeweiligen Tagungen (Anfahrtspläne, organisatorische Informationen etc.) erhalten Sie an dieser Stelle auch die jeweils aktuellen Tagungsunterlagen, die Ihnen bei der Vorbereitung der nächsten Sitzungen behilflich sein können. Entsprechende Zugangsdaten erhalten Sie über die Geschäftsstelle der Sportministerkonferenz.
Ihre SMK-Geschäftsstelle
Paul Wedeleit
Sandra Dittrich
